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MPZ
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Museumspädagogisches Angebot und Führungen |
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„Die Schranne“
  97631 Bad Königshofen,  Martin-Reinhard-Strasse 9 09761/40934 begin_of_the_skype_highlighting              09761/40934      end_of_the_skype_highlighting
www.schranne.info Führungen sind jederzeit auf Anfrage möglich!!
Museumspädagogisches Angebot für die Museen in der Schranne: Archäologisches Museum Bad Königshofen: Führungen durch die Abteilungen des Museums von der Steinzeit bis zur Stadtgeschichte Königshofens, sowohl als umfassende Führung, als auch für Teilbereiche (z. B. Steinzeit, Kelten). Besuch der Steinzeitwerkstatt: Steinzeitliche Handwerkstechniken, wie das Erstellen eines Steinbeiles mit seinen einzelnen Arbeitsgängen, werden erläutert und können praktisch erprobt werden. Dieser Bereich steht jederzeit, auch kurzfristig, zur Verfügung und ist in Verbindung mit einem Rundgang durch die Steinzeitabteilung das „Standartprogramm“. Dauer pro Schulklasse: 45-60 Minuten. Weitere Themenbereiche sind nach Rücksprache jederzeit möglich: Z.B. Kelten, Textilbereich (Weben, Färben, Herstellung des Fadens mit Spinnwirtel), etc. Kurs „historische Maltechniken“: Hierbei gilt es den Teilnehmern zu vermitteln, wie man natürliche Farbenpigmente gewinnen kann, wo man sie findet und wie man sie zur bildhaften Darstellung benutzen kann. In diesem Kurs wird der „Malgrund“ von den Teilnehmern selbst erstellt. Ein Keilrahmen wird zusammengebaut, mit Leinwand bespannt, ein Malgrund aufgetragen und anschließend mit selbsthergestellten Farben bemalt. Dauer ca. 3 Stunden (Durch „Kompromisse“ lässt sich die Zeit verkürzen). Kosten ca. 5 € pro Kind. Erwachsenenkurse sind möglich. Töpferwerkstatt: Einführung in das Thema „Keramik“ mit Beispielen aus dem Museumsbestand. Wie kommt ein ausgegrabenes Gefäß in der Restaurierungswerkstatt an? Was passiert bis es in eine Ausstellung gelangt? Was ist überhaupt Ton? Erläutert wird wo man ihn findet und wie er aufbereitet wird. Die Kinder lernen probieren einfache Formgebungs- und Dekorationstechniken aus. Die selbst hergestellten Gefäße können (ungebrannt) mitgenommen werden. Dauer ca. 2 Stunden. Kosten für Material nach Verbrauch ca. 2-3 €.     |  | |  |  |  | |  | Museum für Grenzgänger Altersgerechte Führung durch die Ausstellung. Die Erfahrung hat gezeigt, Personen ,welche die Deutsch-Deutsche Teilung erlebt haben beginnen sehr schnell eigene Erlebnisse und Erfahrungen zu erzählen. Eine Führung wird schnell zur „Gesprächsrunde“. Dies führt meist zu einem lebendigen Rundgang. Schulklassen hingegen, ist die Tragweite dieser Grenze, mitten durch unsere Region, sehr schwer verbal zu vermitteln. Für sie ist die Grenze (Gott sei Dank) ein historisches Ereignis. Ihnen fehlt das emotionale Erlebnis. Rollenspiel: Wir hatten nun die Idee, den Kindern dieses emotionale Erlebnis in Form eines Rollenspiels zu vermitteln. Thema: „Besuch beim Opa in der DDR“, die Kinder spielen die handelnden Personen selbst (Familienmitglieder, Opa, Verwaltungspersonal, Grenzsoldaten, Stasimitarbeiter usw.). Sie erhalten das nötige Material (Anträge, Stempel, Pässe etc.) und sollen sich in die jeweiligen Rollen hineinversetzen. Uns ist klar, dass dieses Konzept nicht leicht umsetzbar ist. Es bedarf auch der Vorarbeit im Unterricht. Wir werden Ihnen entsprechendes Material zur Verfügung stellen können.Wir sind hier sehr auf Ihre Mitarbeit und Ihre Meinung angewiesen! Das Konzept entstand in einem Seminar an der Uni Würzburg und wurde kostenfrei von der Agentur „Frankonzept“ aus Würzburg entwickelt.
Außenanlagen: Wir können Ihnen Führungen zu unseren Außenanlagen anbieten. Bei Rieth/Zimmerau sind originale Reste der ehemaligen Grenze zu sehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Bayernturm, der einen Blick über die Region und den ehemaligen Grenzverlauf ermöglicht. Ein weiteres Ziel könnte der ehemalige Grenzübergang bei Eußenhausen mit dem „Skulpturenpark Deutsche Einheit“ sein. Zeitzeugen: Erfreulicherweise haben sich Personen, die in besonderem Maße mit der Grenze zu tun hatten, bereiterklärt von Zeit zu Zeit durch unser Museum zu führen und von ihren Erlebnissen zu berichten. Kreisheimatpfleger Reinhold Albert war jahrelang bei der Grenzpolizei Bad Königshofen, der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege Hanns Friedrich hatte als Journalist und Mitarbeiter des BR, ständig mit den Geschehnissen rund um die Grenze zu tun. Auf Anfrage. Medien: Der neue Multifunktionsraum ermöglicht den Einsatz von Medien aller Art. Zurzeit können wir Ihnen den Film „Als Zaun und Minen Menschen trennte“ von Hanns Friedrich anbieten. Weitere Filme und Bilderreihen werden folgen. www.schranne.info |
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Wie Kelten Baumstämme schälten |
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Einmal zusehe, wie die Kelten einen Baumstamm schältenOder am Webstuhl und beim Steinbohren fleißig warenBad Königshofen (hf). Wer schon lange einmal mehr über die Zeit der Kelten erfahren wollte, der war beim Kunst- und Kunsthandwerkermarkt in Bad Königshofen genau richtig. Da wurde beim Museumsfest an der Schranne nämlich einmal gezeigt, wie die Kelten früher lebten und wie sie auch arbeiteten. Hubert Heinrich aus Ottelmannshausen, der neue Leiter des MPZ Bad Königshofen, zeigte selbst wie viel Arbeitsaufwand es erforderte, bis ein Birkenstamm abgeschält war.
Doch die Kelten wußten sich zu helfen und bauten die entsprechende Vorrichtung, bei der mit den Händen über einen Seilzug das scharfe Messer bewegt wurde, mit dem schließlich Stück für Stück sich die Rinde vom Stamm löste. Zeitaufwendig, wie Hubert Heinrich den Umstehenden erklärte. Das galt auch für seine Frau, die am Webstuhl tätig war. Auch hier galt es mit dem Fuß den Webstuhl in Gang zu setzen und dann die Leinfäden einzufügen.
Ein Stück weiter konnte man die Schwierigkeit erkennen, mit der die Kelten vor Jahrtausenden zu kämpfen hatten, um zum Beispiel ein Loch in einen Stein zu bohren. Die Bad Königshofener „Kelten“ zeigten an drei Bohrmöglichkeiten die Entwicklung bis hin zum Bohrer, den man über ein langes Seil „aufziehen“ konnte und der dann in Bewegung geriet und Millimeter für Millimeter ein Loch in den Stein bohrte.
Es gab vieles zu erleben beim Museumsfest. Vor allem natürlich auch im Museum selbst, wo man kostenlos sowohl die Prähistorische Sammlungen ansehen konnte, als auch die Ausstellung „150 Jahre Kolpingsfamilie Königshofen“. Hier blieben vor allem einheimische Besucher immer wieder stehen, um hie und da auch Erinnerungen aufzufrischen. Sehr gut angenommen wurde auch der am Bildschirm zu sehende Film, ein Zusammenschnitt aus schwarz-weiß und Farbfilmen des einstigen Dekans und Stadtpfarrers von Königshofen Karl Merz und dem Fotograf Helmut Hemmerich.
Da konnte man den Festzug zum 95. Stiftungsfest ebenso noch einmal mitverfolgen, wie die 100 Jahrfeier der Kolpingsfamilie Königshofen. Viele altbekannte Gesichter tauchten auf den Aufnahmen auf. Erinnerungen wurden aber auch wach bei den Filmen, die auf Großleinwand im Museumskeller zu sehen waren. Hier ging es zum einen um eine Ausgrabung in Großwenkheim, wo ein seltenes Steinplattengrab und ein Wagengrab gefunden wurden und auch um die Museumsstücke im Prähistorischen Museum Bad Königshofen.
„Als Zaun und Minen Menschen trennten“, nannte sich ein weiterer Filmbeitrag, der sich mit der innerdeutschen Grenze von einst auseinander setzte. Hier waren es vor allem die Dokumentationen aber auch die Erzählungen ehemaliger Grenzpolizisten, die noch einmal die Grausamkeit der DDR-Grenze aufzeigten. Und letztendlich gab es den Film des Bayerischen Rundfunks zu sehen: „Schatzkästlein Grabfeld“, ein Film, der in der Reihe „Landschaften“ vom Fernsehteam gedreht und in Bad Königshofen uraufgeführt wurde. Die mehr als 2.000 Besucher jedenfalls waren zufrieden. 
Beim Museumsfest im Rahmen des diesjährigen Kunst- und Kunsthandwerkermarktes in Bad Königshofen wurden verschiedene Geräte vorgestellt, wie sie einst die Kelten nutzten. Dazu gehörte der Nachbau von Bohrmaschinen ebenso wie der einer Holzabschälvorrichtung und eines Webstuhls. Mitglieder des MPZ Bad Königshofen unter ihrem neuen Leiter, Hubert Heinrich gaben den Besuchern entsprechende Einblicke. Foto: Friedrich 
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