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Schriften
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Mundartgeschichten (2004) |
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Geschichten und Redensarten in MundartBernhard Freund bringt zweites Buch herausWülfershausen (hf). Mundartliche Geschichten aus Wülfershausen, Gedichte und vor allem Redensarten hat Bernhard Freund in seinem neuesten 40seitigem Büchlein „Wülfershäuser Mundart und Erzählungen herausgebracht. Unter dem Titel „Noch a wenig gebabbel, noch a wenig verzählt“ berichtet er von Jugendjahren an der Fränkischen Saale, vom Dreschen in den 50er Jahren und hat auch die Erinnerungen eines Erstkommunikanten niedergeschrieben.
Bereits zur 1200 Jahrfeier hatte Freund sein erstes Büchlein herausgebracht, das damals auf großes Interesse stieß. In den vergangenen Jahren hat er nun erneut einiges gesammelt und dabei auch Geschichten und Gedichte zum Beispiel von Cilli Pigor, Helmut Maximilian Krieger und Heinz Werb in die Wülfershäuser Mundart umgemünzt. Die Zeichnungen hat Freund selbst gefertigt und auch da so manche Erinnerung einfließen lassen, die wohl nur der kundige Wülfershäuser Bürger erkennt. So zum Beispiel am früheren „Gasthaus München“ wo Freund an die Fassade wieder Fenster malte, so wie sie in seiner Kindheit dort zu finden waren.
Natürlich gibt es auch wieder Heimatkundliches, so zum Beispiel die Geschichte über das Viertelglöckle im Turm der Pfarrkirche St. Vitus. Eine kleine Glocke mit kulturhistorischem Wert. Bernhard Freund weiß, daß es noch eine zweite derartige Glocke gab, die allerdings verschwunden ist. Interessant sind auch die Bauernregel aus Wülfershausen, natürlich im Dialekt niedergeschrieben. Zum Schmunzeln sind da einige Sprüche zum Beispiel: „Schlöcht a Weisbill fröü ihrn Moo, no fengt der Tooch gleich richtig o; schlöcht o Lichtmess mer sei Frau, no gilt dos gleiche Sprüchle aa.“
V0n 1948 stammt ein altes Wahlplakat und auch eine Walpropaganda die um 1945 wohl in Wülfershausen ihre Runde machte. Wer in dem Büchlein blättert findet auch die Namen der Bürgermeister der Gemeinde, Klapperverse für die Kartage, sowie Maße und Gewichte. 1 Schock sind danach 60 Stück, a Hampfl eine Handvoll und a Drumm, ein großes Stück. Etwas Besonderes ist die Rubrik „So reede mei halt“ zu finden, wobei hier der Wülfershäuser Dialekt erläutert wird. Der Leser erfährt zum Beispiel, daß der „Dood“ der Pate ist, eine „Funzl“ ein schwaches Licht und die Wülfershäuser mit „Bibbelich“ junge Gänse meinen. Das Büchlein in einer Auflage von 200 Stück kostet sechs Euro, wobei der Rein-Erlös für die örtliche Kirche ist. Verkauft wird es am Samstagabend nach dem Gottesdienst oder man kann es im BR-Shop Bad Königshofen am Marktplatz 4 erwerben. 
Der Wülfershäuser Bernhard Freund hat sein zweites Büchlein unter dem Titel „Wülfershäuser Mundart und Erzählungen“ herausgebracht. Es kostet sechs Euro, wobei der Reinerlös für die örtliche Kirchengemeinde ist. Verkauft wird es am heutigen Samstagabend nach dem Gottesdienst. Foto: Friedrich |
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Daniela Schedel hat sich ihren Kindheitstraum erfülltDie Kunsthistorikerin ist nicht nur in Franken bekanntKleineibstadt (hf). Sie weiß was sie will und was sie kann, das hat die 29jährige Daniela Schedel schon des öfteren bewiesen. Die Kunsthistorikerin und Volkskundlerin hat schon an vielen schriftlichen Werken mitgearbeitet, unter anderem bei der Bezirksheimatpflege in Würzburg, im Freilandmuseum Bad Windsheim und bei der Direktion für Ländliche Entwicklung. Zur Zeit ist sie mit der Dauerausstellung „Die fränkische Kräuterapotheke“ in Bad Windsheim beschäftigt und hat kürzlich in einem Buch mit dem Titel „Auf der Hut“ Beiträge über die Rhönschäfer und –hirten veröffentlicht.
Die gebürtige Kleineibstädterin hat in Würzburg studiert und ist heute selbständig. Vielfältig sind ihre Arbeiten. So arbeitete sie beim Bezirk Unterfranken im Bereich Heimatpflege auch an einer Studie über ländliche Kleinmeister und Bildhauer, befasste sich mit dem nachbarschaftlichen Leben und hat eine Studie über Genossenschaften erarbeitet. Auf sie geht auch die Ausstellung über Kirchenburgen in Unterfranken zurück, die … im nächsten Jahr auch nach Ostheim kommt. Dort wird sie unter anderem ein Teil der 1200 Jahrfeier der Stadt sein.
Daniela Schedel kennt sich aus und forscht gerne. So berichtet sie in ihrem Beitrag „Auf der Hut“ von vielen Gesprächen, die sie im Auftrag der süddeutschen Freilandmuseen, Bad Windsheim und Fladungen führte. In dem Buch ist auch die Rhön mit Beiträgen und Fotos vertreten. Da erfährt man mehr über Schäfer und Hirten zum Beispiel aus Langenleiten, wo auf einem historischen Foto von 1933 ein Schweinehirt zu sehen ist. Mit dabei im Bilderreigen ist auch Herschfeld. Das Bild aus den 60er Jahren zeigt einen Schäfer mit seiner Herde beim Durchzug auf die Weide. Die 29jährige Kunsthistorikerin weiß zu berichten, daß es in der Rhön einst Gänse-, Kuh-, Schweine- Schaf- und Ziegenhirten gab. Diese waren meist von der Gemeinde angestellt.
Die Ziege wurde dabei als die „Kuh des kleinen Mannes“ bezeichnet. Das Gänsehüten wurde nach dem Krieg häufig von Flüchtlingen übernommen. Das alles erfuhr Daniela Schedel in vielen Gesprächen in den verschiedensten Ortschaften der Rhön und des Grabfeldes. Vor allem die Sozialschwachen konnten sich hier zusätzlich Geld verdienen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. In dem Buch findet man auch ein eigenes Kapitel, das den Hütekindern zugeordnet ist. Sie waren es nämlich meistens, die ihren Eltern halfen, während die auf den Feldern arbeiteten und zum Beispiel die Heuernte einbrachten. Auch das Titelbild des neuen Buches stammt aus einem Rhöner Archiv. Es zeigt einen Schäfer in der Rhön und ist aus der Tretter-Fotosammlung Mellrichstadt.
Kunstgeschichte, sagt Daniela Schedel, sei schon immer ihr Wunschtraum gewesen. Schon von kleinauf war sie mit ihrem Vater unterwegs und erkundete mit ihm so manchen Stein. Nun ist es ihr Beruf geworden, der sie voll und ganz ausfüllt. Kunstgeschichte und Volkskunde, das, sagt Daniela Schedel, gehört zusammen und ergänzt sich wunderbar. Ihr liegt viel daran, die Geschichte zu erforschen, in alten Unterlagen zu blättern und auch im Landkreis Rhön-Grabfeld so manches Geheimnis wieder ans Tageslicht zu bringen. 
Daniela Schedel sitzt für ihre Arbeiten sehr oft am Computer, um das in den Ortschaften erforschte niederzuschreiben. Das alles findet dann zum Beispiel in ihren Beiträgen in dem Buch „Auf der Hut“ seinen Niederschlag. Foto: Friedrich |
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Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld- Band 1: Sabine Hansen, "Die Römhilder Reimchronik", (z.Zt. nicht lieferbar)
Druck: Holl-Druck GmbH, Hofheim i. Ufr, 1989. Preis: 5€ - Band 2: Reinhold Albert, "Geschichte der Juden im Grabfeld",
Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt, 1990. Preis: 10€ - Band 3: Leo W. Hamm, "Der Königshof im Grabfeld", Preis: 15€
Druck: Schunk Druck- und Verlags-GmbH, Bad Königshofen, 1991. - Band 4: Reinhold Albert, "Geschichte der Wüstung Eschelhorn (Urselhorn)
und der St.-Ursula-Kapelle bei Alsleben". Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt, 1992. Preis: 10€ - Band 5: Barbara Rösch/Gerhard Schätzlein/Hanns Friedrich/Reinhold Albert,
"Grenzerfahrungen 1945-1990", Willmars/Mellrichstadt, 1993. Preis: 8 € - Band 6: Leo W. Hamm, "Sagen, Geschichten und Legenden aus dem Königshöfer
Land", Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt, 1994;Preis 10€ - Band 7: Reinhold Albert, "Kriegsende 1945 und Nachkriegszeit im Königshöfer
Grabfeld", Druck: Schunk Druck- u.Verlags-GmbH, 1995;Preis 10€ - Band 8: Klaus Reder/Reinhold Albert, "Rhön und Grabfeld im Spiegel der Be-
schreibungen der Bezirksärzte Mitte des 19. Jahrhunderts", Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt, 1995; Preis 15€ - Band 9: Michael Böckler, "Unbekanntes Ganerbendorf Trappstadt"
Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt 1997; Preis 10€ - Band 10: Detlev H. Pleiss/Leo W. Hamm: "Der Dreißigjährige Krieg im Königs-
höfer Land - Königshofen unter der schwedischen Besatzung 1631 - 1634" Druck: Druckerei Schedel, Kleineibstadt,1997; Preis 10€ - Band 11: Fritz Köth, "Künstler aus dem Grabfeld - Erich Mutze, Willi Pflü-
ger, Theo Dreher, Ludwig Stolarski, Willy Ruß" Druck: Druckerei Alfons Schedel, Kleineibstadt, 1997; Preis 1€ - Band 12: Reinhold Albert: „Geschichte des Kapuzinerklosters und der Klos-
terkirche Bad Königshofen i. Gr.“ Druck: Druckerei Alfons Schedel, Kleineibstadt, 1997; Preis 10€ - Band 13: Reinhold W.F. Heusinger und Gerwin K. Solf: „Die Grafen von Wildberg und ihre
Wappengenossen, sowie die Dynasten von Thundorf und Tannroda.“ Eigenverlag des Vereins für Heimatgeschichte; Preis 10€ - Band 14: Otto Schulz: „Wenn’s weihnachtet im Grabfeld“ – Weihnachtliche Geschichten und
Spiele, Kleineibstadt 1998, Preis 10€ - Band 15: Archäologische Arbeitsgruppe Rhön-Grabfeld, Walter Jahn (Hg.): VORZEIT-
SPUREN in Rhön und Grabfeld, Kleineibstadt, 1998, Preis 15€ - Band 16: Otto Schulz: „...Wallt‘ ich den Birkenpfad“, Bad Königshofen 1999, Preis 5€
- Band 17: Gerhard Schätzlein, Barbara Rösch, Reinhold Albert: „Grenzerfahrungen 1945 bis
1971“, ISBN 3-86180-089-6, Verlag Frankenschwelle KG, 98646 Hildburghausen, Preis 25 €. - Band 18: Reinhold Albert: Chronik von Herbstadt mit seinen Gemeindeteilen
Ottelmannshausen und Breitensee, Kleineibstadt 2001, Preis 25€. - Band 19: Gerhard Schätzlein/Reinhold Albert: Grenzerfahrungen II 1972 – 1988, Bayern, Hessen/Bezirk Suhl, Hildburghausen 2001, Preis 29,90 €.
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Das Grabfeld" Heimatblatt des Vereins für Heimatgeschichte im GrabfeldSeit 1995 erscheint zumindest einmal jährlich das Heimatblatt des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e.V. „Das Grabfeld“ in einer Auflage von 7,500 Exemplaren. Es wird an alle Haushaltungen im Altlandkreis Königshofen im Grabfeld verteilt und liegt ebenfalls in der Stadt Römhild auf. Exemplare können gegen einen Unkostenbetrag von 3 Euro bestellt werden beim Vereinsvorsitzenden Hanns Friedrich, Tuchbleiche, 97631 Bad Königshofen, sowie beim Schriftleiter Reinhold Albert, Sternberg i. Gr., Schloßstr. 42, 97528 Sulzdorf a.d.L. Nachfolgend die wichtigsten Beiträge:
Folge 1: Geschichte der Festung Königshofen im Grabfeld Steinpforten in Merkershausen Der Weiße Turm bei Wülfershausen/Saale
Folge 2: Verleihung des ersten Grabfelder Kulturpreises 1900 zerstörte Blitzschlag das Schloss in Kleineibstadt Steckenwächter in Aub – Ein alter Brauch lebt wieder auf Dr. Georg Ritter von Schanz – Ein gebürtiger Großbardorfer
Folge 3: Vor 200 Jahre war das Grabfeld Kriegsschauplatz – Amtskeller Papius berichtete: Im Amt Königshofen ist bald alles aufgefressen! 5 Jahre Museumspädagogisches Zentrum Bad Königshofen Fundchronik 1994 und 1995 für das Königshöfer Grabfeld Historisches Facherwerkhaus in Irmelshausen erstrahlt in neuem Glanz Der gebürtige Althäuser Nivard Schlimbach war der letzte Abt von Bildhausen Streit um die Badstube in Trappstadt 1608 Martini – Einstmals wichtiger Bauernfeiertag „Vom k. 5ten Infanterie-Regiemnt an die Gemeinde Trappstadt“ 1866 Johann Peter Herrlein (1722-1799) - Ein ländlicher Kunstbetrieb in Franken
Folge 4: Wie das Grabfelddorf Aub den 1. Weltkrieg erlebte Königshofen – 1398 freie Reichsstadt Die Waldhaussiedlung Römhild Die Petersbuben – In Ottelmannshausen wird ein einmaliger Brauch gepflegt
Folge 5: Vom Umgang des Christkinds und des „Herrschecloes“ Ersterwähnung von Saal a. d. Saale Gedenksteine erinnern an Schändungen jüdischer Friedhöfe im Dritten Reich Die Lungenheilstätte in Römhild 1902 – 1962 In einem Trappstädter Dorfbuch in Meiningen entdeckt
Folge 6: Jagdstreitigkeiten – 1613 wurde die älteste Karte des sö Grabfelds gezeichnet Die 1848er Revolution jährt sich zum 150. Mal Christian Heurich (1842 – 1934) – Ehrenbürger der Stadt Römhild Turmknopfurkunden aus Bad Königshofen Was der Schulreformer Graser 1806 über Königshofen zu berichten wusste Die ersten urkundlichen Nachrichten über Ipthausen Grabdenkmal in der Aubstädter Kirche erinnert an den Königshöfer Festungskommandant Moser von Filseck
Folge 7: Der Trappstädter Rezess von 1599 Der Burgstall im Wald bei Rothausen „Harmonia“ Bad Königshofen erhielt 2. Kulturpreis Ruhesitz in Irmelshausen – Erinnerungen an das Kriegsende 1945 im Grabfeld Der große Brand von Römhild 1891 Michaelsbrunnen wieder geschmückt Aus dem Intelligenzblatt für das Großherzogtum Würzburg 1814/15 Woher kommt eigentlich der Name Saale?
Folge 8: Ordnung der Müllerzunft Königshofen und Wildberg von 1618 Mühlenverzeichnis von 1895 Konfirmation und Kommunion – zwei hohe Festtage Heinrich Richter schuf 1933 den Kreuzweg, der nun die Kirche von Großbardorf schmückt Die Türkenkriege und das Grabfeld Ablösung der Grundlasten in Großeibstadt 1848 Ein Soldatenschicksal vor 200 Jahren Herbstmanöver 1930 in Unterfranken – Feldparade bei Römhild Das „Aufschreib-Buch“ des Valentin Reichert aus Herbstadt Trappstadt 1623: Protokoll einer Bluttat Die dynastische Kleinherrschaft derer von Rothausen Leben und Wirken Herzog Heinrichs von Römhild 1676-1710
Folge 9: Wolfsplage im Grabfeld nach dem Dreißigjährigen Krieg 3. Kulturpreis geht an Reinhold Albert Das Schloss auf dem Steinrangen bei Aub Ausstellung zur Patenschaft Bad Königshofens mit Arlington/Texas Willi Vorndran hielt Alslebener Besonderheiten fest Vor 50 Jahren wurde die Angermühle in Wülfershausen abgebrochen Das Schlundhaus Königshofen in der Schwedenzeit Die Herren von Herbilstadt prägten die Geschichte Hainas Die Fundchronik 1998 und 1999 Ist die einstige DDR-Grenze nun wirklich minenfrei? Volkskundliches zum Weihnachtsfest, aufgezeichnet vor 100 Jahren
Folge 10: Vier Henneberg-Römhilder Urbare aus der Zeit um 1500 Die Zehntordnung von Trapppstadt aus dem Jahre 1441 Zunftordnung des Metzgerhandwerks zu Königshofen im Grabfeld Auf dem Turm von Bad Königshofen– Schilderung von Wolfram Weigand Turmmuseum in Bad Königshofen eröffnet In memoriam Dr. Karl Rügheimer – “Ein Dichter ist aus Franken kommen …!” Gegossene Frömmigkeit – Der gusseiserne Kreuzweg in Großeibstadt Wer ist der Heilige in der Pfarrkirche von Trappstadt? Das Kriegsgeschehen im 7jährigen Krieg (1756 – 1763) in Franken Bayer. Landesverein für Heimatpflege feiert 100-jähriges Bestehen
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