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Wir über uns
Schülerwettbewerb Einen besonderen Schülerwettbewerb hatte der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld e.V. ausgeschrieben. Es ging um einen Malwettbewerb, gemeinsam mit der Genobank Rhön-Grabfeld. Märchen, Mythen, Sagen, so war das vorgegebene Thema und wir haben es erweitert und als Zusatzwettbewerb ausgeschrieben. Speziell auf unser Grabfeld ausgedehnt, sollten Schülerinnen und Schüler der Grabfeld-Schulen Märchen, Mythen und Sagen zeichnen. Die Aufgabe wurde hervorragend gemeistert: Ob es die Sage vom Galgenberg bei Saal, der Kobold auf der Mühle, die Sage um den Baunachsee ist oder das furchtlose Bäuerlein aus dem Schwedenkrieg ist, fast das gesamte Grabfeld konnte so abgedeckt werden. Aus vielen Einsendungen wurden innerhalb der Vorstandschaft die 11 schönsten ausgewählt und in der Schranne von Bad Königshofen ausgestellt. Vorgesehen ist nun, dass die Bilder der Kinder in einem neu aufzulegendem Sagenbuch von Leo W. Hamm eingearbeitet werden. Und zwar in Farbe, versteht sich. Vorsitzender Hanns Friedrich und Mathias Gerstner vom Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld übergaben als Dankeschön einen Gutschein fürs Bad Königshofener Kino und in die Frankentherme.
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Jahreshauptversammlung GeschichtsvereinBad Königshofen (REG) Neuwahlen der Vorstandschaft, Rückblick und Ausblick waren die wichtigsten Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung des 154 Mitglieder zählenden Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, der im Restaurant „Vierjahreszeiten“ tagte. Wenig Veränderungen gab es an der Vereinsspitze, Hanns Friedrich bleibt erster Vorsitzender, sein Stellvertreter ist weiterhin Reinhold Albert. Als neue Schriftführerin wurde Nicola Struck willkommen geheißen und offiziell gewählt, sie übernahm das Amt von ihrem Vorgänger, Notar Göran Kleine. Die Kasse bleibt in den Händen von Mathias Gerstner. Beisitzer sind Andreas Rottmann, Manfred Firnkes, Heinrich Fries, Anna Stein, Hans Hälker, Arnold Werner, Harald Leuthäuser, Thomas Hälker sowie vom MPZ Josef Weigand und Hubert Heinrich. Die Kasse werden weiterhin prüfen Susi Eschenbach und Arnold Werner. In seinem Rückblick auf ein bewegtes Jahr mit einer Vorstandssitzung erinnerte Hanns Friedrich unter anderem an die Eröffnung des „Museum für Grenzgänger“, die Erfüllung des lang gehegten Wunsches hat der Verein mit 10.000 Euro unterstützt. Der Dank des Vorsitzenden galt allen beteiligten Trägern und Unterstützern, sowie der Firma FranKonzept für die Präsentation. Studenten der Uni Würzburg seien dabei, ein museumspädagogisches Begleitprogramm zu erstellen, das dazu beiträgt Kindern und Jugendlichen Exponate und Grundgedanken deutlich zu machen, dazu gehören Arbeitsblätter und ein Rollenspiel. Auch der MPZ – Verantwortliche Josef Weigand hat den Auftrag bekommen, ein Konzept zu erstellen. Führungen werden von Andreas Rottmann, Reinhold Albert, Hanns Friedrich und Josef Weigand durchgeführt. Den Umbau der ehemaligen Darre in der Elisabethastraße, die zum Partnerschaftshaus werden soll, will der Verein unterstützen, schon abgeschlossen ist der Umbau des Gewölbekellers in der Schranne, der jetzt für kleine Veranstaltungen besser als vorher geeignet ist. Ausstellungen und Vortragsreihen wurden in Zusammenarbeit mit dem Museum und der Kulturstiftung des Bezirks Unterfranken organisiert, wie „Handel und Gewerbe im Grabfeld“ und „Engel“. Gut besucht waren auch das „Erzählcafe“ im Cafe Mozart und der Kabarettabend in Trappstadt. Gut angekommen ist auch wieder die von Leo W. Hamm und Reinhold Albert erstellte Vereinszeitschrift „Das Grabfeld“, das Team habe hervorragende Arbeit geleistet, so Friedrich. Finanziell unterstützt wird der Türmer Thomas Blum, der für das Türmermuseum und für das Turmblasen von März bis November zuständig ist. Der Verein habe sich bereit erklärt, eine Informationstafel zu bezahlen, die anlässlich des Saalemusicums am Zusammenfluss der beiden Saalequellen aufgestellt werden soll, berichtete Friedrich. Unterstützt werden auch die Heimatautoren Gerwin Solf, Arnold Werner und Michael Böckler, außerdem soll der Plan verfolgt werden, das „unterirdische Bad Königshofen“ zugänglich oder wenigstens sichtbar zu machen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Kultur im Spitalhof“ soll intensiviert werden, kündigte Friedrich an, hier laufen viele Projekte in die gleiche Richtung. In diesem Jahr sind mehrere Ausstellungen geplant wie „55 Jahre Partnerschaft Arlington – Bad Königshofen“, „150 Jahre Kolpingfamilie“, „Totenkult in Franken“ und „Thomas Buscher und seine Werke“, Buscher ist der Schöpfer des Hochaltares in der Stadtpfarrkirche. Mit einem Dank an alle, die Großartiges geleistet und dazu beigetragen haben, Ideen und Projekte zu verwirklichen, beendete Friedrich seine Ausführungen. Der Verantwortliche für das MPZ (Museumspädagogisches Zentrum), Josef Weigand, trug keinen Jahresrückblick vor, weil aus seiner Sicht nicht viel passiert sei und forderte einen höheren Etat für seine Abteilung. Als unsinnig sah er es an, seinerseits ein Konzept für junge Besucher des Museums für Grenzgänger zu erstellen, wenn sich schon Studenten des Themas angenommen haben. Er hoffte, auch weiterhin für die Arbeit im MPZ freigestellt zu werden, ansonsten werde er seine Arbeit niederlegen, kündigte er an. Den Kassenbericht erstattete Mathias Gerstner, es erfolgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. In seinem Grußwort lobte stellvertretender Landrat Kurt Mauer den rührigen und engagierten Verein für Heimatgeschichte, er vertrete das Grabfeldgebiet bestens und hebe Schätze für die nachfolgenden Generationen durch vorbildliche und ehrenamtliche Mitarbeit. Unter Hinweis auf das neue Museum für Grenzgänger verwies er auf die Informationen, die der Jugend vermittelt werden sollten, die die Grenzsituation nicht mehr erlebt haben. Bürgermeister Clemens Behr dankte für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte sich Unterstützung beim Einrichten von Dorfmuseen in allen Stadtteilen. Er regte an, ein Buch mit den speziellen Heimatliedern aller Orte im Grabfeld herauszubringen und das Projekt „Brauhaus Eyershausen“ voranzubringen. Verabschiedet aus der Vorstandschaft wurden im Verlauf der Sitzung Ursula Seufert aus Aub und Leo W. Hamm, der aufgrund seiner besonderen Verdienste und sein unermüdliches Engagement zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Mathias Gerstner kündigte eine Aktion an, durch die an Baudenkmälern der Orte im Grabfeld Hinweistafeln mit Kurzinformationen angebracht werden sollen. Mit einem Dank Reinhold Alberts an Vorsitzenden Friedrich für seine zahlreichen Aktivitäten und seine Arbeit ging die Sitzung zu Ende. 
Leo W. Hamm (Mitte), hier mit Vorsitzendem Hanns Friedrich (links) und zweitem Vorsitzendem Reinhold Albert, engagiertes Mitglied des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, schied aus der Vorstandschaft aus und wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Foto: Vossenkaul |
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Infortafel an der Fränkischen Saale |
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Verein für Heimatgeschichte spendiert eine Infotafel am Zusammenfluss der Fränkischen Saale bei UnteressfeldBad Königshofen (hf). Der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld hat sich in seiner jüngsten Vorstandsitzung mit einer Vielzahl von Themen befasst, unter anderem ging es auch um eine Informationstafel, die am Zusammenfluss der Fränkischen Saale bei Unteressfeld aufgestellt werden soll. Bürgermeister Clemens Behr hatte diese Anfrage an den Geschichtsverein gestellt. Hintergrund ist das Saalemusicum, das bekanntlich alljährlich an der Saalequelle beginnt. Behr hatte nun die Idee, daß das große Musikfestival 2007 am Zusammenfluss der beiden Quellen bei Unteressfeld stattfinden könnte. Vorgesehen ist dort unter anderem einen Findling aufzustellen und eben diese Tafel.
Anna Stein gab zunächst aber Informationen über das neue Museum für Grenzgänger, das sehr gut besucht wird. Die Gäste kämen oft von weit her und seien begeistert. Das gelte auch für Schulklassen. Oftmals würden dann Erinnerungen wach, die man dann erzählt. Erinnerung an eigenen Erlebnisse an die einstige Grenze aber auch Erlebnisse von Flüchtlingen. Genau das sei auch der Hintergrund dieses Museums, sagte Vereinsvorsitzender Hanns Friedrich, der Anna Stein und die Mitarbeiter des Museums „Schranne“ bat, doch wenn möglich Namen zu notieren, damit derartige Geschichten nachrecherchiert und für die Nachwelt festgehalten werden können. Er sprach in diesem Zusammenhang ein neues Museumskonzept an, das unter anderem vorsieht, Schülerinnen und Schüler im Rollenspiel die ehemalige Situation an der deutsch-deutschen Grenze nahe zu bringen.
Angedacht sind aber auch Fahrten an die ehemaligen Grenzanlagen, so unter anderem bei Rieth in Thüringen, wo der Verein für Heimatgeschichte es erreicht hat, das noch ein Stück Original DDR-Grenze vorhanden ist. Hier könnten die Jugendliche wohl am ehesten erkennen, wie das war, als Deutschland geteilt war. Stellvertretender Vereinsvorsitzender Reinhold Albert brachte dazu die Informationen der „Grenzgänger“ ins Gespräch, Leute also, die an und mit der Grenze lebten und ihre Erfahrungen und ihre Eindrücke und Erinnerungen den Schülerinnen und Schülern übermitteln sollten. Das sei etwas ganz Wichtiges. Museumsleiter Andreas Rottmann sprach in diesem Zusammenhang die Neugestaltung des Museumskellers an, wo dann auch Schulklassen anhand von Arbeitsblättern mit dem Thema vertraut gemacht werden.
Josef Weigand vom Museumspädagogischen Zentrum Bad Königshofen, der im Verein für Heimatgeschichte seit Jahren integriert ist, berichtete von der neuen Ausstattung und weiteren Möglichkeiten, um den Kindern das Museum lebendig werden zu lassen. Einig wurde sich die Vorstandschaft eine Neuauflage der „Wildberger Regesten“ vorzunehmen. Gedacht ist an 100 Stück. Gerwin Solf aus Sulzfeld hatte als Autor des Heftchens mitgeteilt, daß hier auch einige Seiten neu dazu kommen. Genehmigt wurde auch ein Zuschuss von 150 Euro für die beiden Hefte, die Michael Böckler (Trappstadt) herausgebracht hatte (wir berichteten).
Festgelegt wurde, die Jahresversammlung des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld am 19. Januar durchzuführen. Wenn möglich soll sie im neu eröffneten Gasthaus Vierjahreszeiten stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Neuwahlen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder erklärten sich allesamt bereit wieder für die nächsten drei Jahre mit zu arbeiten. Aus gesundheitlichen Gründen scheidet Heimatforscher Leo W. Hamm aus Merkershausen aus. Herzlich willkommen hieß Vorsitzender Hanns Friedrich bei der Zusammenkunft der Vorstandschaft Nicola Struck, sie ist die neue Schriftführerin und damit Nachfolgerin von Göran Kleine. Nicola Struck meinte, daß sie gerne das Amt übernommen habe und, als Notar Göran Kleine ihr das Amt antrug, sofort zu sagte.
Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Kultur im Spitalhof“ soll intensiviert werden. Thomas Hälker hatte die Vorstandsmitglieder des Vereins für Heimatgeschichte zunächst über die Arbeit des Vereins informiert. Bekanntlich ist geplant den ehemaligen Spitalhof, der seit Jahren nicht mehr genutzt wird, zu einem Kulturzentrum umzugestalten. Eine langwierige Geschichte, wie Hälker sagte. Gespräche fanden unter anderem deshalb schon mit Landrat Thomas Habermann aber auch mit Leader Plus statt. Zur Finanzierung des ehrgeizigen Projektes hat der Verein „Kultur im Spitalhof“ schon verschiedene Aktivitäten gestartet. Letztendlich, so Hanns Friedrich vom Verein für Heimatgeschichte, seien hier viele Gemeinsamkeiten zu erkennen. Man wurde sich deshalb schnell einig, daß Vorstandsmitglieder des Vereins künftig zu Vorstandsitzungen mit eingeladen werden. Etwas das natürlich auch beim Verein „Kultur im Spitalhof“ so sein wird.
Der Vorsitzende berichtete dann davon, daß es künftig eigene Geburtstagskarten für die über 70-Jährigen des Vereins geben wird. Alfons Weigand hatte sich bereits bei der letzten Sitzung bereit erklärt, die Aufgabe zu übernehmen, die Karten zu schreiben und entsprechende Präsente bei den Jubilarinnen und Jubilaren vorbei zu bringen. Die Karte zeigt auf der Vorderseite das Signet des Vereins und den Schriftzug „Herzlichen Glückwunsch“. Im Innenteil ist dann Platz für persönliche Zeilen. Zugestimmt hat die Vorstandschaft auch einem neuen Stempel für den Verein.
Im kommenden Frühjahr ist geplant ein Besichtigung der alten Kasematten im Klostergarten gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates und Bürgermeister Clemens Behr vorzunehmen. Überlegungen gehen dabei dahin, das „unterirdische Bad Königshofen“ vielleicht auch für den Fremdenverkehr besser zu nutzen. Vorstandsmitglied Arnold Werner informierte dann über eine Arbeit, die er in den vergangenen Wochen abgeschlossen hat. Dabei geht es um die ehemaligen Wehranlagen von Gabolshausen, das Torhaus und vieles mehr. Werner hat sich viel Mühe gegeben hier nachzuforschen und hat auch entsprechende Zeichnungen gefertigt. Reinhold Albert wird diese Aufzeichnungen durchsehen, die entweder in einem Heft oder im Jahresheft „Das Grabfeld“ veröffentlicht werden sollen.
Schließlich berichtete noch Mathias Gerstner aus Trappstadt vom diesjährigen Kabarettabend, der wieder im Gästehaus von Trappstadt stattfindet. Näheres über die Ausführenden wird in Kürze bekannt gegeben. Im kommenden Jahr wird der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld auch wieder den Kulturpreis, gemeinsam mit der Privatbrauerei Werner Lang aus Waltershausen ausloben. Hierzu trifft sich die Jury im kommenden Jahr. Der Vorsitzende verwies schließlich noch auf drei Vortragsreihen des Vereins für Heimatgeschichte im Rahmen der diesjährigen Kunstausstellung. Sie steht unter dem Thema „Landschaften“ und darum werden sich auch die Vorträge von Heimatforscher Leo W. Hamm, am 20. Oktober um 19.,30 Uhr , von Reinhold Albert am 6. November und von Hanns Friedrich am 20. November drehen. 
Am Zusammenfluss der Fränkischen Saale in der Gemarkung von Unteressfeld wird ab dem kommenden Jahr eine Informationstafel stehen. Auf ihr sollen Informationen über die Fränkische Saale, ähnlich wie bereits an der Saalequelle bei Alsleben, zu finden sein. Die Stadt Bad Königshofen will dort außerdem einen Findling aufstellen. In diesem Bereich vereinigen sich die Quellen von Alsleben und Oberessfeld zur Fränkischen Saale. Foto: Friedrich |
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Vorstandschaft in ihren Ämtern auf drei Jahre bestätigtdrei Jahren von der bisher bewährten Vorstandschaft geführt. Das entschieden die Mitglieder bei der Jahresversammlung am Freitag im kleinen Kursaal der Frankentherme von Bad Königshofen. Neu im Gremium sind Ursula Seufert (Aub) und Anna Stein (Bad Königshofen). Wie Vorsitzender Hanns Friedrich mitteilte stößt die vor zwei Jahren vom Verein für Heimatgeschichte initiierte Hochzeitsausstellung unterfrankenweit auf so großes Interesse, daß sie noch in weiteren Gemeinden gezeigt wird. Die Leihgeber aus dem Grabfeld müssen deshalb vorläufig noch auf die zur Verfügung gestellten Exponate warten.
Zur Jahresversammlung konnte der Vorsitzende zahlreiche Mitglieder begrüßen, vor allem diejenigen, die seit 25 Jahren dem Verein angehören und dafür natürlich geehrt wurden. Ein besonderer Gruß galt Bürgermeister Clemens Behr, aber auch Ehrenbürger und Altbürgermeister Wolfgang Mack, sowie Mitglieder des Stadtrates und der Vorstandschaft. Sie lobte Friedrich vor allem durch die konstruktive Mitarbeit und die eingebrachten Ideen. Der Vorsitzende berichtete von der Internetseite des Vereins, die vor einem Jahr vorgestellt wurde und mittlerweile von knapp eintausend Interessierten besucht wurde. Unter www.das-grabfeld findet man alles Wissenswerte über den Verein.
Dank galt Mathias Gerstner, der für die Organisation und die Idee des zweiten Grabfelder Kabarettabends verantwortlich zeichnet. Dieser war im Oktober vergangenen Jahres wieder ein voller Erfolg. 500 Euro konnten deshalb für die Kirchenrenovierung von Alsleben gespendet werden. Dank sagte der Vorsitzende auch an die Gemeinde Trappstadt und insbesondere Bürgermeister Kurt Mauer, der die Halle an beiden Tagen wieder kostenlos zur Verfügung stellte. Die Bewirtung hatte der TCV Trappstadt übernommen. Höhepunkt im abgelaufenen Jahr war für den Verein ganz sicherlich die 25 Jahrfeier im historischen Rathaussaal. Eine gelungene Veranstaltung hatte Schirmherr Bezirkstagspräsident Albrecht Graf von Ingelheim festgestellt. Hier fielen vor allem die vielen Schriften auf, die wir in der Schriftenreihe herausgebracht wurden, aber auch Videos und CDs. Musikalisch gestaltet wurden die Veranstaltung durch die Berufsfachschule für Musik und das Oberessfelder Sextett. Gut angenommen wurde die Ausstellung „Historisches Grabfeld“, die in der Markthalle über einen Zeitraum von einem Monat gezeigt wurde.
Zum 25jährigen gab es außerdem die Vereinszeitschrift in einer Sonderausgabe und in Farbe. Danke galt der Redaktion des „Grabfeld“, Leo Hamm und Reinhold Albert. Herausgestellt hat der Vorsitzende auch die Arbeit der Mitglieder des MPZ und von Museumsleiter Andreas Rottmann. Dank sagte er Paul Schirmer von der Raiffeisenbank Oberessfeld-Alsleben, die im Dezember dem Verein 300 Euro aus der Gewinnsparauslosung spendierte. Den Betrag wird für den Aufbau des neuen Nachbarschaftsmuseums verwendet. Insgesamt seien die Beiträge der Mitglieder gut angelegt, die für das neue Nachbarschaftsmuseum oder die finanzielle Unterstützung des Türmers, Spenden für Fahnenrestaurierungen der Stadt und einiges mehr verwendet werden.
In diesem Jahr sind zwei Ausstellungen geplant. Bereits im Februar wird die Präsentation „Gastwirtschaften in Unterfranken“, die der Bezirk Unterfranken konzipiert hat, in Bad Königshofen zu sehen sein und zum Erntdankfest gibt es eine Vielzahl von zum Thema Gewerbe einst und heute im Grabfeld. Weiter geführt wird das Erzählcafe, wobei es am 17. Februar um Faschingsbrauchtum im Grabfeld mit Leonhard Hoffmann geht. Weitere Erzähler in diesem Jahr sollen dann sein: Günter Grell, Edith Haas, Stadtpfarrer Linus Eizenhöfer und auch Alfons Weigand. Im November 2004 wird der Kulturpreis Grabfeld vergeben. Hier entscheidet eine Jury, die sich aus Vorstandsmitgliedern des Vereins, Landrat Thomas Habermann, Bürgermeister Clemens Behr, dem Kulturreferenten des Landkreises Hanns Friedrich und dem Mitsponsor Werner Lang von der Privatbrauerei Lang aus Waltershausen zusammen setzt.
Dem Protokoll von Notar Göran Kleine folgte der Kassenbericht mit Mathias Gerstner, der durchaus zufriedenstellende Zahlen präsentieren konnte. Er stellte vor allem den Lionsklub Bad Königshofen, die Stadt, die VG Saal und Bad Königshofen, die Genobank, die Privatbrauerei Werner Lang, die Stadt Römhild, die Sparkasse Bad Neustadt, das Landratsamt Rhön-Grabfeld und die Raiffeisenbank Oberessfeld-Römhild heraus, die durch Spenden die Herausgabe der vereinseigenen Zeitung „Das Grabfeld“ unterstützten. Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet. Bürgermeister Clemens Behr, Günter Grell und Stadtrat Gerhard Weigand übernahmen die Wahlleitung. Einstimmig wurde die bisherige Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt. Dazu gratulierte im Anschluß Bürgermeister Clemens Behr, der die gute Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein in den Vordergrund rückte. Höhepunkt sei ganz sicher die 25 Jahrfeier im historischen Rathaussaal gewesen und die Schirmherrschaft von Bezirkstagspräsident Albrecht Graf von Ingelheim. Bürgermeister Behr schlug vor, künftig eine Dauer-Wechselausstellung in der Markthalle mit historischen Bildern durch den Verein vorzunehmen.
Vorsitzender Hanns Friedrich nahm dann Ehrungen für 25 Jahre Mitgliedschaft vor und dankte den Mitgliedern für ihre Treue zum Verein. Sie hätten dazu beigetragen, daß auch in schwierigen Zeiten der Verein für Heimatgeschichte weiterbestehen konnte. Das sollte auch in Zukunft so sein. Die Geehrten erhielten als kleines Dankeschön eine Urkunde. Der Auszeichnung folgte das Schlusswort durch den Zweiten Vorsitzenden Reinhold Albert, der die gute Zusammenarbeit innerhalb der Vorstandschaft herausstellte. Er berichtete davon, daß in diesem Jahr ein 300seitiges Buch über Ipthausen im Rahmen der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld herauskommt. Anlaß dafür ist die 250 Jahrfeier der Wallfahrtskirche Ipthausen. Gemeinsam mit Günter Grell entsteht diese neue Ortschronik. Als 22. Band wird schließlich Teil III der Grenzerfahrungen zum 9. November fertig gestellt sein. Auch Albert gratulierte den Geehrten und erinnerte an das was der Verein in den vergangenen 25 Jahren geleistet hat. 
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden im Verein für Heimatgeschichte Mitglieder geehrt. Unser Bild zeigt von links (hintere Reihe): Paul Pfeiffer, Günter Grell, Hubert Kornbrust, Gerhard Weigand, Ernst Schneidler, Gustav Tschochner, (vordere Reihe v.li.) Vorsitzender Hanns Friedrich, Ehrenbürger Wolfgang Mack, Manfred Brünner, Heribert Oeser, Karl Schuck und Bürgermeister Clemens Behr. |
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20 Jahr Kreisheimatpfleger (2004 |
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Reinhold Albert seit 20 Jahren KreisarchivpflegerEine Vielzahl von Arbeit wurde wieder bewältigtSternberg (hf). Zum zwanzigsten Mal jährte sich der Tag, an dem Reinhold Albert als ehrenamtlicher Archivpfleger für den Landkreis Rhön – Grabfeld durch Landrat Dr. Fritz Steigerwald eingesetzt wurde. Seitdem wurden von den 111 im Kreis vorhandenen Kommunalarchiven 81 geordnet. Bei 22 Archiven hat die vor 1983 erfolgte Ordnung Bestand und bei sieben Archiven steht eine erforderliche Neuordnung noch aus, und zwar in Merkershausen, Eußenhausen, Roßrieth, Sondheim im Grabfeld, Willmars, Filke und Völkershausen. In Mellrichstadt und Bischofsheim gilt es begonnene Archivordnungsmaßnahmen fortzusetzen. Die erforderlichen Arbeiten sollen in den nächsten Jahren erfolgen bzw. abgeschlossen werden.
Einiges getan hat Reinhold Albert auch wieder in den vergangenen Monaten. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals in Bad Königshofen wurden zusammen mit Bürgermeister Clemens Behr im September etwa 500 Interessierte am und im Rathaus der Stadt Bad Königshofen geführt. Auf Einladung des bayer. Landtagspräsidenten Johann Böhm und seiner Ehefrau Elke weilte der israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, im März im Landkreis Rhön – Grabfeld. Er wurde von Albert auf dem jüdischen Friedhof in Kleinbardorf, der als einer der größten in Bayern gilt, geführt. Im Berichtsjahr 2003 erschien im Dezember anlässlich der 1200-Jahrfeier in Ostheim vor der Rhön ein zusammen mit Frau Elfriede Herda geschriebenes und von der Stadt Ostheim herausgegebenes Buch mit dem Titel „Ostheim vor der Rhön und seine Stadtteile in historischen Ansichtskarten und Fotos“. Dessen 1. Auflage ist bereits weitgehend vergriffen.
Zu den publizistischen Tätigkeiten des Kreisarchivpflegers gehörte die Schriftleitung bei der Herausgabe des Heimatblatts des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld „Das Grabfeld“, dass alljährlich einmal in einer Auflage von 7.000 Exemplaren erscheint und an alle Haushaltungen im Altlandkreis Königshofen verteilt wird. Natürlich befinden sich 2003 auch wieder zahlreiche Beiträge in weiteren Publikationen, so unter anderem im Heimatjahrbuch des Landkreises Rhön – Grabfeld, der „Rhönwacht“ des Rhönklubs oder der Zeitschrift „Frankenland“ des Frankenbundes. Mit dabei war Albert auch bei der Vorstellung der Rhön-Grabfeldorte Breitensee und Mühlfeld anlässlich der Rundfahrt der Bezirkskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“.
Zusammen mit dem neuen Landrat des Landkreises Rhön – Grabfeld, Thomas Habermann sowie der Oberkonservatorin beim Landesamt für Denkmalpflege, Dr. Annette Faber, Kreisbaumeister Herbert Bötsch sowie Olaf Sippach vom Landratsamt Rhön-Grabfeld wurden bei einer Rundfahrt im Grabfeld verschiedene denkmalgeschützte Objekte in Augenschein genommen, so unter anderem das Schloss in Waltershausen und verschiedene Gebäude in Bad Königshofen. Als Interviewpartner für ein Zeitzeugenprojekt über die Geschichte der innerdeutschen Grenze wurde der Albert vom „Haus der Bayerischen Geschichte“ ausgewählt (wir berichteten). Anlässlich des 25jährigen Jubiläums des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld fand in der Rathaushalle in Bad Königshofen im Oktober 2003 eine Ausstellung historischer Fotografien aus dem Grabfeld statt, die zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Hanns Friedrich sowie Daniela Schedel M.A. initiiert wurde. Geklärt hat Albert auch die Frage: Was ist ein Politiv? (wir haben darüber berichtet)
Rechtzeitig zur Wiederkehr des 15. Jahrestags der Grenzöffnung am 9. November 1989 wird in diesem Jahr der zusammen mit Gerhard Schätzlein (Willmars) und Hans – Jürgen Salier (Hildburghausen) geschriebene Band III der Reihe Grenzerfahrungen Bayern – Bezirk Suhl erscheinen. In diesem werden insbesondere die Ereignisse der Jahre 1989/90 dokumentiert. So wird z. B. jede Grenzöffnung zwischen dem DDR-Bezirk Suhl und Bayern bzw. Hessen in Wort und Bild vorgestellt. Zur Zeit befasst sich der Kreisarchivpfleger mit der Geschichte des Bad Königshofener Stadtteils Ipthausen, das ebenfalls 2004 anlässlich der 250-Jahrfeier der Wallfahrtskirche Mariä Geburt, die als die schönste Kirche im Grabfeld gilt, als 21. Band der Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld erscheinen wird.
Wie üblich, waren im abgelaufenen Jahr wieder vielfältige Anfragen zu Geschichte und Brauchtum zu beantworten und Behördentermine mit Oberkonservatorin Dr. Annette Faber vom Landesamt für Denkmalpflege sowie Kreisbaumeister Herbert Bötsch vom Landratsamt Rhön-Grabfeld, bei denen der Erhalt denkmalgeschützter Objekte besprochen wurde, wahrzunehmen. Die Renovierung von Bildstöcken wurden beratend unterstützt, so unter anderem in Wülfershausen und Alsleben. Es wurden Stellungnahmen verfasst, mit dem Ziel, dass die Besitzer denkmalgeschützter Gebäude für deren Renovierung staatliche Zuschüsse erhalten. Heimatgeschichtliche Lichtbildervorträge, heimatkundliche Führungen, TV- und Radio-Interviews zählten u. a. ebenso zu den Aufgaben. Für die ehrenamtliche Tätigkeit als Heimat- und Archivpfleger wurden im Berichtsjahr unzählige Stunden aufgewendet, mit dem Pkw 3.544 km zurück gelegt. 
Der Botschafter des Staates Israel in Deutschland, Shimon Stein, wurde zusammen mit Landtagspräsident Johann Böhm und dessen Gattin Elke im März auf dem Judenfriedhof bei Kleinbardorf geführt. |
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