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Im Jahr 1995 hat der Verein für Heimatgeschichte auf Anregung seines Ersten Vorsitzenden den Kulturpreis „Grabfeld“ geschaffen. Er besteht aus einem besonderen „Pokal“ einer Nachbildung des Kornsteins Bad Königshofens aus Sandstein. Der Kornstein ist das Signet des Geschichtsvereins. Der Preis ist dotiert mit eintausend Euro, wobei sich je zur Hälfte Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld und die Privatbrauerei Werner Lang aus Waltershausen beteiligen. Der Kulturpreis Grabfeld wird im Turnus von drei Jahren verliehen.
Die bisherigen Preisträger:
1995: Leo Walter Hamm, Schulamtsdirektor a.D., Heimatforscher und mit Reinhold Albert zuständig für das vereinseigene Heft „Das Grabfeld“ . Autor verschiedner heimatkundlicher Schriften und Bücher. Mitglied in der Vorstandschaft des Geschichtsvereins.
1998: Gesangverein Harmonia Bad Königshofen. Er hat sich besonders der heimischen und fränkischen Volksmusik verschrieben, gestaltet aber auch Heimatabende in Bad Königshofen und arbeitet dort altes Liedgut auf. In seiner fränkischen Tracht ist er über die Grenzen des Grabfeldes hinaus bekannt. Der Verein produzierte auch eine CD und MC mit dem Titel „Bei uns is schö“.
2001: Reinhold Albert, Zweiter Vorsitzender des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld, Vorsitzender von 1986 bis 1989. Schriftleiter des vereinseigenen Heftes „Das Grabfeld“. Kreisheimat- und archivpfleger für den Rhön-Grabfeld-Kreis. Autor verschieder heimatkundlicher Schriften und Chroniken. 2004 Kulturdirektor Professor Dr. Klaus Reder (Würzburg). Dr. Reder ist gebürtig aus Oberessfeld und ein echter Grabfelder, der zu seiner Heimat steht und sich dafür auch einsetzt. Ihm ist nicht zuletzte auch das neue "Museum für Grenzgänger" in Bad Königshofen zu verdanken, für das er sich eingesetzt hat. Aber auch der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld liegt ihm am Herzen. Hier hat er unter anderem Ausstellungen mitbetreut und mitgestaltete, aber auch weit über das Grabfeld hinaus bekannt gemacht. 2007 Fritz Toennieshen (Maler) Bad Königshofen. In unzähligen seiner Zeichnungen und Aquarellmalereien hat er immer wieder die Grabfeldlandschaft mit Stift und Pinsel festgehalten. Vor allem auch historische Bauwerke und Ortsansichten haben wir ihm zu verdanken. Grunjd genug für den Verein für Heimatgeschichte ihm den Kulturpreis Grabfeld zu verleihen. |
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